Lightroom-Kataloge auf dem Synology-NAS verwalten

Lightroom-Kataloge auf dem Synology-NAS verwalten

Seit einiger Zeit habe ich eine Synology DiscStation (DS214+). Wie der Name schon sagt, nimmt dieses Modell zwei Festplatten auf. Durch einen Betrieb im RAID (alle Daten werden ständig auf beide Festplatten gespiegelt), ist man vor Hardwareausfällen sicher. Sollte eine der Festplatten einmal kaputt gehen, piept das Gerät und man tauscht diese einfach aus. Alles wird dann wieder im Hintergrund vollautomatisch gespiegelt.

Man könnte also sagen, dass alles, was man dort drauf schiebt, sehr sicher vor Datenverlust ist. Dabei muss man aber natürlich etwas aufpassen. Löscht man Dateien oder Order, sind diese natürlich auch direkt auf beiden Festplatten weg! Daher sagt man auch, dass ein RAID kein Backup ersetzt. Dann da würden die Daten ja logischerweise nach dem Löschen noch liegen. Aber keine Sorge: An das Teil kann man auch noch USB-Festplatten anschließen, auf welche man dann ein Backup spielen könnte. Aller perfekt also! Insgesamt stehen mir so aktuell 3 TB (3000 GB) zur Verfügung. Größere Festplatten werden sehr schnell sehr teuer. Aber wer weiß – irgendwann muss ich ja wahrscheinlich einmal umrüsten. Weiterlesen


Ein Monat ohne Facebook

Ein Monat ohne Facebook

Nachdem ich das tausendste Bild mit einem dämlichen oder semi-intelligenten Spruch auf meiner Timeline „überscrollt“ habe, flogen die Apps vom iPhone und ich habe mich überall ausgeloggt. Irgendwie wollte ich nicht länger zu 90% Posts angucken, die mich null interessieren. Vieles steht gar nicht mehr mit meinen Freunden in Verbindung und die wenigsten Inhalte sind persönlich. Habe ich das durch mein Verhalten kaputt gemacht? Jedenfalls ziemlich bescheuert. Dafür hatte ich mir da keinen Account angelegt.

Naja und was soll ich sagen? Verpasse ich was? Nicht wirklich. Gut 15 Tage später mal wieder kurz eingeloggt, ein paar Nachrichten gelesen, nichts besonderes. Gerade einmal 11 Likes (Notifications) habe ich verpasst. Also total zu vernachlässigen. Manchmal reden zwar andere über Inhalte, die man unbedingt gesehen haben sollte, aber das bekomme ich auch so irgendwie mit. Weiterlesen


my way – Messe für Lifestyle und Genuss

my way – Messe für Lifestyle und Genuss

Zack, und wieder war ich auf einer Messe. Eigentlich ziemlich spontan am Tag zuvor entschieden – der ursprüngliche Plan sah eine Fahrt ins Sauerland vor. Das Wetter war aber viel zu gut dafür, also ab auf die my way in Halle (Westfalen). Die Veranstaltung ging vom 11.09. bis 13.09. und wir waren genau in der Mitte dort – an einem Samstag. Mit gerade einmal 10 Euro Eintritt auch nicht das teuerste vergnügen.

Anfahrt und Parken war unproblematisch. An dem Wochenende war ich eh bei Nadine in Gütersloh und so waren wir nach gut 20 Minuten Fahrt schon dort – locker weg. Die netten Parkplatzmenschen haben mich um drei Euro erleichtert und dann ging es schon zum Eingang, wo sonst irgendwie niemand war. Sehr gut! Weiterlesen


Rock im Sektor – Düsseldorf

Rock im Sektor – Düsseldorf

Schon vor gut einem halben Jahr wollte ich zum Rock im Sektor in Düsseldorf. Leider haben mich die üblichen Festivalgänger im Stich gelassen, und haben das LineUp bemängelt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als Sebastian mich einige Monate später gefragt hatte, ob ich nicht Lust hätte! Also doch noch hin – yeah!

Mit gut 95 Euro sicher nicht besonders günstig. Wenn man die Eintrittspreise der einzelnen Bands zusammenrechnet, spart man am Ende garantiert! Gut, dafür sind die Spielzeiten natürlich auch etwas kürzer. Aber von Anfang an.

Da es sich um eine Art Mini-Festival handelt, ging es schon um 14 Uhr mit der ersten Band los. Als Location war das Stadion der Fortuna ausgesucht worden: Die ESPRIT Arena. Bei strömendem Regen ging es für mich von Gütersloh nach Hamm. Dort wurde das Auto gewechselt, und Sebastian hat uns nach Düsseldorf gefahren. Dort angekommen ging es erstmal zu McDonalds, da wir die erste Band (Turbostaat) nicht unbedingt sehen wollten. Parken mussten wir leider am ISS-Dome, da an der Arena zum gleichen Zeitpunkt die Carvan-Messe stattfand und so wohl keine Parkplätze zur Verfügung standen. Zum Glück gab es Shuttle-Busse, die scheinbar gut getaktet zur Arena fuhren. Gut 15 Minuten später ging es dann in die Arena. Weiterlesen


Foto auf Holz von Lieblingsfoto.de

Foto auf Holz von Lieblingsfoto.de

Vor ungefähr einer Woche wurde ich super nett von der Firma Lieblingsfoto.de angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte, das Produkt „Foto auf Holz“ einmal kostenlos zu testen. Bei sowas sage ich natürlich grundsätzlich nicht nein – außerdem ist ein Foto auf Holz für mich eine neue innovative Variante, um seine Bilder zu drucken.

Bestellprozess

Bestellt habe ich am 25.08.2015 – der Bestellprozess lief sehr unkompliziert und einfach ab. Das sollte wirklich jeder hinbekommen! Leider gibt es aber auf der Seite hier und da noch ein paar kleine Bugs und Übersetzungsfehler, welche ich aber bereits gemeldet habe. Nichts wildes.

FotoAufHolz-Warenkorb

 

Der Preis ist allerdings schon ganz ordentlich. Für ein Foto auf Holz in der Größe 20×30 Zentimeter, muss man inklusive Whitewash (dadurch sollen die Farben besser wirken) und Aufhängesystem zirka 35 Euro bezahlen. Dazu kommt noch einmal Versand in Höhe von 6,95 Euro. Hier empfiehlt es sich sicher, mehrere Produkte auf einmal zu bestellen, um Versandkosten zu sparen.

Für mich ist der Versanddienstleister ein großer Knackpunkt. Häufig löse ich Bestellungen gar nicht aus, wenn nicht mit DHL geliefert wird. Ich habe dabei wohl leider schon viel zu viele schlechte Erfahrungen mit anderen gemacht. In meinem Fall wurde mit GLS versendet. Das Paket wurde am in Groningen (Niederlande) aufgegeben 31.08.2015 aufgegeben und traf am 02.09.2015 bei mir an. Also dennoch sehr gute Lieferzeiten. Weiterlesen


Urlaubstagebuch Alpen – Tag 9

Urlaubstagebuch Alpen – Tag 9

Wieder mal Regen. Und zwar richtig! Was ein Mist. Naja erstmal duschen und Frühstücken. Heute war es um 9:30 Uhr noch ultravoll beim Frühstück – irgendwie unlogisch. Da wir morgen aber schon weg sind, haben wir nicht sehr viel Zeit die beste Uhrzeit raus zu bekommen. Hier haben wir einen jungen Mann beobachtet, der sich ungelogen 10 Brötchen geschmiert hatte, und diese nach und nach in verschiedenen Butterbrotsdosen im Rucksack verschwinden ließ. Dazu noch allerhand Obst. Dreister geht es wohl kaum! Gegen ein oder zwei Brötchen sagt sicher niemand etwas – aber das geht gar nicht. Und alles schön heimlich unterm Tisch. Nadine meinte, dass er das den Tag vorher auch schon durchgezogen hat. Gut, dass das nicht jeder macht. Das erklärt auch die Frühstückspreise jenseits der 20 Euro in manchen Hotels. Aber viel wichtiger ist: Was geht heute?

Erstmal Richtung See. Schiff fahren ist doch sicher nicht schlecht bei dem Wetter. Immerhin ist alles überdacht. Für 13,90 Euro pro Person kommt man bis St. Bartholomä und zurück. Die kleinen Elektroboote fahren zirka alle 20 Minuten ab. Schon irgendwie ne Seniorenveranstaltung. Aber hey – was solls. Das Wasser ist super klar und hat selbst bei Regen eine wunderschöne Farbe. Unterwegs lernt man allerhand über den See von der Crew und es wird der ein oder andere schlechte Witz gerissen. Der See ist 7 km lang und maximal 200 Meter tief. Schon ne ordentliche Badewanne! Auf halber Strecke hielt der Kahn an und unser Alleinunterhalter packte die Trompete aus, um das Echo zu präsentieren. Klappte auch extrem gut! Früher hat man wohl Böller gebaut und auf dem See gezündet, um bis zu sieben Mal das Echo der Explosion zu hören. Verrückte Leute…

In St. Bartholomä war nicht viel zu machen. Strömender Regen und Matsch. Nicht sehr einladend. Ein paar Fotos gemacht, Souvenirs angeschaut (nix gekauft) und die sehr langweilige Kirche angeschaut (da kann ja selbst der Paderborner Dom mehr). Bei Sonnenschein oder wenigstens etwas weniger Regen kann man von hier toll wandern und angrenzenden Watzmann bestaunen. Wir haben nur Wolken bestaunt. Aber auch die sind hier recht fotogen.

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Watzmann

Für die Rückfahrt musste man sich in einer Art Scheune anstellen. Diese war schnell voll und so standen die ersten im Regen. Als wir uns unter das Vordach gestellt haben, ist ein Senior direkt frech geworden und hat irgendwas von „hinten anstellen“ gefaselt. Dabei standen da gerade einmal drei Leute. Lustiger Vogel!

Zwei Boote später standen wir fast ganz vorne. Der Anti-Vordrängel-Beauftragte stand mittlerweile weiter vor uns. Ein paar Plätze hat er wohl irgendwie gut gemacht. So sind se! Dann zurück mit dem Kahn und noch ein paar Fotos gemacht. Dort angekommen dann zügig zum Hotel.

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Geplant war eine Fahrt zum Globus – ein Hypermarket in gut 30 Minuten Entfernung. Nadine wollte dort unbedingt hin, da es diese Läden bei uns zu Hause nicht gibt und sie für Ihren Kochblog dort einige Zutaten bekommt, die es bei uns in keinem Laden gibt. Seltsam, aber okay. Was besseres wusste ich bei dem Wetter auch nicht mehr. Die Fahrt Überland ging dann aber recht flott. Die meisten größeren Straßen kenne ich ja schon hier.

Der Markt selbst ist relativ groß. Aber nix wildes. Ein großer real ist schon genauso groß denke ich. Da waren wir schon in wesentlich größeren Märkten (z.B. Alcampo auf Mallorca). 25-30 Kassen sind da keine Seltenheit. Aber zurück zum Globus. Nadine hat ihre 7-10 Artikel gesammelt, ich hab eine Currywurst mit Pommes im Restaurant dort verdrückt (nicht sehr lecker) und dann ging es auch schon wieder zurück zum Hotel.

Ich wollte die Österreichische A1 von Salzburg aus nutzen, da das sehr viel schneller geht als über Deutsche Landstraßen zu tuckern. Weit gefehlt: Mega Stau in Salzburg. Scheinbar voll in den Feierabend-Verkehr geraten. Mist. Also 30 Minuten Stop and Go bis zur Autobahn (gut 1km). Wenigstens war auf dem Stück noch eine Tankstelle, wo ich den Hobel noch einal bis Oberkante Unterlippe mit Sprit für 1,19 Euro pro Liter vollgehauen habe. Das hat sich ja doch noch gelohnt.

Ansonsten ging die Fahrt recht problemlos von statten. An der Autobahnabfahrt der A10 standen mal wieder ein paar freundliche Polizisten auf der Jagt nach Vignetten-Sündern. Scheinbar erfolgreich, denn der Seitenstreifen war schon gut gefüllt. Mindestens 4 Autos warteten darauf, das Bußgeld begleichen zu dürfen.

Tag und Urlaub somit zu Ende. Morgen geht es nach Hause. Leider! Hoffentlich ohne Stau oder andere Probleme. Insgesamt ein toller Urlaub!


Urlaubstagebuch Alpen – Tag 8

Urlaubstagebuch Alpen – Tag 8

Spät aufgewacht und erst um 9:45 beim Frühstück. Dafür wars wenigstens leer. Und Überraschung: Sonne und trocken draußen! Yeah. Ganz anders als der Wetterbericht angekündigt hatte. Also ganz neue Chancen für die Tagesplanung.

Als erster Halt war die Wimbachklamm angesetzt. Nach gut 15 Minuten Fahrt waren wir auch schon dort. Nur leider nicht als erste. Im Gegenteil – der relativ große Parkplatz war bis in die letzten und unmöglichsten Ecken zugeparkt. Zudem fuhren noch etliche Autos auf dem Parkplatz umher und suchten. Keine Chance! Also weiter die Bundesstraße lang, bis zu einem größeren Schotterplatz, welcher aber bestimmt kein offizieller Parkplatz war. Jetzt durften wir zwar gut 1,5 km zurück laufen, aber dafür ohne Parkgebühren.

Vom offiziellen (vollen) Parkplatz aus ging es einige Minuten einen ordentlich steilen Asphaltweg entlang. Nach einer Weile war am Rand ein Kassenhäuschen mit Automat zu finden. 1,50 Euro pro Person ist aushaltbar denke ich. Dafür bekam man Einkaufschipartige Taler mit ein paar Kerben. Noch nie gesehen sowas. Diese Teile musste man dann einige Meter weiter an einem Drehkreuz einwerfen. Das hätte man auch irgendwie leichter lösen können – aber okay.

Die Klamm selbst ist mit gut 200 Metern nicht die längste, aber wirklich wunderschön. Über die komplette Klammlänge laufen viele kleine Wasserfälle über die Felswände in den eigentlichen Bach. Wirklich toll! Man bleibt ständig stehen um den Ausblick zu genießen und Fotos zu machen. Ein paar davon seht ihr hier.

Wimbachklamm

Wimbachklamm

Wimbachklamm

Wimbachklamm

Wimbachklamm

Einige der Fotos sind mit der Actioncam gemacht, die anderen mit der DSLR.

Am Ende kann man dann noch in das Flussbett flettern und die Füße in das extrem kalte Wasser halten. Extrem genial! Nach einem kleinen Rundweg landet man wieder am Eingang der Klamm. Schnell zurück zum Auto und ab zur nächsten Klamm.

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Die Almbachklamm liegt etwa 12 Kilometer entfernt – da wir quer durch Berchtesgaden mussten, konnte Nadine auch endlich ihre Postkarten einwerfen. Diese hatte sie schon einige Tage zuvor in Österreich gekauft und als kleiner Sparfuchs aus Deutschland losgeschickt. Schon komisch, dass eine Postkarte 35 Cent mehr kostet, nur weil man 60 km weiter westlich ist. Die Strecke ist am Ende sicherlich gleich lang.

Leider hatte ich keine genaue Adresse und auch Google Maps hatte nichts genaues. Also erstmal zum „Gasthaus Almbachklamm“ navigiert. Nix in der Nähe was nach Klamm aussah. Also erstmal rein und nachgefragt. Eine der wenigen Situationen, in denen mir das Internet auf die Schnelle nicht helfen konnte. Keine zwei Kilometer weiter war dann der (wieder Mal) extrem volle Parkplatz – diesmal aber mit etwas mehr Glück und ohne Wartezeit noch einen freien Parkplatz bekommen.

Von dort aus waren es gute fünf Gehminuten zum Kassenhäuschen. 2,50€ pro Person mit Gästekarte vom Hotel. Läuft. Dafür ganze zwei Stunden Gehzeit pro Strecke! Krass. Also defitiv mehr fürs Geld. Der Weg war teilweise sehr Nass, eng und rutschig. Größere Teile sogar ohne Geländer. Da man den gleichen Weg zurück gehen muss, auch noch Gegenverkehr. Nichts für Menschen mit Höhenangst. Aber macht auf jeden Fall Spaß!

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Nach gut einer Stunde hatten wir den ersten Meilenstein der Klamm erreicht: Den Sulzacher Wasserfall. Mh. Eigentlich mehr ein Bächlein, welches eine Felswand runter läuft. Naja, dafür war die Klamm bis hierhin sehr cool. Der Rückweg ging etwas schneller, da wir sehr wenig Gegenverkehr hatten, und nicht oft stehenbleiben mussten um zu warten. Cooles Erlebnis jedenfalls und zu empfehlen.

Dann noch etwas Wasser einkaufen, zurück zum Hotel (irgendwie ist täglich ab 16 Uhr Stau im Ort) und etwas ausgeruht. Immerhin gut 4 Stunden „geklettert“ heute. Danach noch eine Runde zum See – auf der Suche nach Eis. Nichts gefunden. Und selbst McDonalds war sehr überfüllt. Verrückt. Dann ins Bett und den Abend vorm Fernseher verbracht. Da das WLAN in unserem Flurbereich nicht ging, habe ich kurzerhand den Switch/Router einfach mal neu gestartet – danach ging wieder alles. Was das Hotelpersonal davon hält? Keine Ahnung. Ich sollte eine Rechnung schreiben für „Betreuung der IT-Infrastruktur“.

Morgen geht es auch schon wieder ins Finale in Schönau am Königssee. Aktuell fliegen die Tage nur so.


Urlaubstagebuch Alpen – Tag 7

Urlaubstagebuch Alpen – Tag 7

Und schon ist die erste Woche Urlaub um. Das ging fix. Naja, so wie alles im Nachhinein schnell vorbei ist. Der Wecker war auf 9 Uhr gestellt, da das Hotel voll ausgebucht war und es sicher voll beim Frühstück wäre. Daher ausschlafen und ruhig in den Tag starten. Ich war dennoch bereits um 8 Uhr wach und habe mich auf die Bank ans Fenster gesetzt, um etwas zu surfen. Draußen war es zu der Zeit schon ordentlich am schütten. Und das sollte sich auch nicht so schnell ändern. Also einen Plan für den Tag schmieden.

Gibt schon einiges in der Gegend – gestartet wurde aber mit Frühstück. Ganz okay – alles da. Nur relativ voll und ziemlich laut. Wurde aber schnell leerer und wir konnten ein ausgiebiges Frühstück genießen. Das coole ist, dass mehrere Herdplatten mit kleinen Pfännchen am Buffett stehen, an welchen man seine Eier so machen kann, wie man es am liebsten hat. Diese kann man dann verfeinern mit allen möglichen Zutaten. Coole Idee!

Dann stand eine Fahrt nach Bad Reichenhall auf dem Plan. Etwas in die Fußgängerzone und Ständer drehen. Irgendwie ein alter Ort – also vom Publikum her. Gefühlt waren wir die jüngsten im Ort. Wenigstens günstige Parkplätze gibt es dort – 30 Cent für 30 Minuten. Gute Sache! Nadine hatte schnell ein paar Klamotten anprobiert und gekauft. Sommerschlussverkauf halt. Ich hab mir nur ein paar Donuts gegönnt.

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Nach gut zwei Stunden hatten wir den Ort soweit auf den Kopf gestellt. Weiter? Klar! Weiterhin leichter Regen. Also ab nach Piding ins Factory Outlet. Auch hier ein paar Nike-Schuhe gekauft und die ein oder andere Sporthose. Ganz nett dort. Wer eh in der Gegend ist, schaut ruhig mal rein.

Jetzt waren wir schon so nah an Salzburg, dass wir uns für ein Shopping-Center an der A1 entschieden hatte. Der Europark liegt gerade einmal gute 12km vom Outlet entfernt – cool. Also wieder nach Österreich. Die Landesgrenze bemerkt man höchstens an der Dichte der Blitzer. Irgendwo steht auch n Schild, was man aber gern übersieht.

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Also ab in die Tiefgarage. Was hier abging habe ich wirklich noch nicht gesehen. Unterirdisch parken auf einer unglaublich großen Fläche. Tausende Autos und Stau. Kaum freie Plätze! Total verrückt. Über jedem Parkplatz befindet sich eine kleine LED, welche rot oder grün leuchtet um zu zeigen, wo freie Plätze sind. In der Ferne leuchtete hin und wieder kurz eine Lampe grün. Dank einer ordentlichen Schlange waren die Plätze nur wenige Sekunden frei. Das machte wenig Mut! Plötzlich machte ein Auto direkt neben uns Licht an – geil! Man muss auch mal Glück im Leben haben.

Das Center selbst ist ordentlich groß. Schon allein, weil direkt nebenan IKEA ist. Wirklich gut gemacht – und ich hab selten so tolle Restaurants in einem Einkaufszentrum gesehen. Dennoch nichts gekauft, aber einen schlnen Tag gehabt. Obwohl – wir haben uns noch im Interspar mit ein paar Snacks und Getränken eingedeckt. Almdudler hat sich zu meinem Standardgetränk im Urlaub entwickelt. Super lange nicht getrunken und hier wieder auf den Geschmack gekommen.

Leider war es mittlerweile so spät, dass ich unsere Tischreservierung für den Abend aufheben musste. Schade. Aber gut, da die Rückfahrt zum Hotel doch länger dauerte als geplant. Schuld war ein ordentlicher Stau durch den ganzen Ort Berchtesgaden. Kein Plan was da los war. Dank Google Maps konnte ich einige Male die Hauptstraße verlassen und etwas abkürzen. Aber am Ende standen wir dann doch wieder. Gut 20 Minuten kostete die Aktion. Blöde.

Jetzt hatten wir aber doch etwas Hunger. Und eine Runde Spazieren in der Regenpause wär auch noch cool. Also ab Richtung See. Dieses Mal sind wir noch etwas weiter gegangen um einmal den kompletten See sehen zu können. Ein paar Fotos vom Handy seht ihr hier. Die Kamera habe ich zwar mitgehabt über den Tag, aber immer im Auto gelassen.

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Auf dem Rückweg noch einen Crepe mitgenommen. Schön deftig mit Champignons, Käse, Paprika und Knoblauch. Sau lecker! Nadine hatte danach noch nicht genug und hat sich noch einen Hamburger plus Eis bei McDonalds gegönnt.

Dann war der Tag auch schon um. Anstrengend wie immer, aber den Tag doch gut genutzt. Und gar nicht so weit gefahren wie es klingt – gute 90km insgesamt. Aufgeteilt auf mehrere Etappen auch sehr kurzweilig.

Die meisten Fotos findest Du übrigens auch auf Instagram.


Urlaubstagebuch Alpen – Tag 6

Urlaubstagebuch Alpen – Tag 6

Vor dem Hotelwechsel ging es erstmal zum letzten Frühstück im Hochsteg Gütl. Die meisten Sachen waren schon gepackt und warten darauf, ins Auto geschmissen zu werden. Nach dem Check-Out und ein wenig Smalltalk ging es Richtung Berchtesgaden. Als Dankeschön gab es noch ein Glas Honig geschenkt (damit wir beim Frühstück immer an das Hotel denken). Natürlich empfehle ich hiermit das geniale Hotel auch zu 100 Prozent. Fahrt hin – es lohnt sich! Und besonders weit ist es ja auch nicht. Das Hotel ist übrigens erst zwei Jahre alt!

Leider war es etwas am regnen, wodurch die Vorfreude auf das nächste Hotel etwas verhalten war. Voll durchziehen wollten wir nicht, da wir dann wahrscheinlich schon gegen 12 Uhr am Hotel angekommen wären und eh noch nicht ins Zimmer gekonnt hätten. Also erster Stop: St. Gilgen am Wolfgangsee. Hier waren allerhand Geschäfte geöffnet, obwohl Sonntag war. Verrückt – alle kein Bock auf Wochenende? Trotzdem nix gekauft – dafür ein paar Chinesen geholfen, die Deutschen Angebote zu verstehen und ein paar Schilder übersetzt. Sehr nette Leute!

Wolfgangsee

Dann weiter an den Fuschlsee – aber auch hier keine Highlights bei dem Wetter. Alles grau in grau. Schnell ein paar Fotos gemacht und direkt weiter. Bei schönem Wetter sicher ein toller Badesee!

Fuschlsee

Dann hat uns das Navi doch auf die Autobahn geschickt. Genauer gesagt die A1. Dank Vignette ja kein Thema. Mich wundert es immer wieder, wie viele Blitzer auf der Autobahn stehen. Auf 18km waren es auf unserem Stück schon vier! Und Verkehrsverstöße sind in Österreich ja nicht unbedingt die günstigste Freizeitbeschäftigung… Auf der Abfahrt kurz vor der Deutschen Grenze war dann noch eine Vignetten-Kontrolle. Dazu steht einfach ein Bulli mit zwei Polizisten direkt auf der Abfahrt und man muss langsam vorbei fahren. Was genau auf einen zukommt, wenn man keine Vignette hat, weiß ich nicht. Ich meine aber von Bußgeldern jenseits der 150 Euro gelesen zu haben. Gut investierte 8,60 Euro.

Kurz danach waren wir schon wieder in Deutschland. Ziel: Berchtesgaden Innenstadt. Ein sehr enges Parkhaus war schnell gefunden und so ging es zum nächsten Cafe um dem leichten Regen zu entkommen. Sachertorte und ein doppelter Espresso für gut 7 Euro – läuft hier. Noch eine kleine Runde durch die recht schöne Fußgängerzone und dann weiter nach Schönau, wo unser Hotel ist.

Es folge ein sehr freundlicher Check-In per Du. Ganz anders als in unserem vorigen 4-Sterne-Hotel. Alles entspannter. Noch schnell ein paar Tipps für das Programm der nächsten Tage abgeholt und ab aufs Zimmer.

Naja okay, schwer jetzt mit dem anderen Hotel zu vergleichen. Kostet ja auch nur ein drittel pro Nacht. Irgendwie mehr wie ein Hostel oder eine sehr gute Jugendherberge. Aber gemütlich! Und sogar mit einem kleinen Balkon. Viel Holz rundet das Konzept ab. Alles gut! Generell ist die Idee, dass hier alles nachhaltig ist – so wird das Hotel fast vollständig durch Photovoltaik mit Strom versorgt und setzt für den restlichen Energiebedarf ebenfalls auf regenerative Quellen. Ich persönlich achte da nun nicht so drauf, mag das Konzept aber.

Explorer Hotel

Nach einer kurzen Pause ging es dann schon weiter zum Königssee. Sogar zu Fuß! Denn dieser liegt nur 15 Gehminuten entfernt. Sehr praktisch – die großen Parkplätze am See sind sicherlich nicht so super günstig… Leider hat es unterwegs erneut angefangen zu regnen, wodurch wir eine kleine Pause machen mussten. Dank Regenradar konnten wir das Ende aber abwarten. Am See selbst sind tolle Restaurants und Geschäfte. Wie eine kleine Fußgängerzone. Total schön gemacht! Nadine hat noch ein Crepe gegessen und dann ging es auch schon zurück zum Hotel. Mittlerweile war es 17 Uhr und wir wollten vor dem Abendessen noch etwas ausruhen.

Königssee

Königssee

Dank Foursquare war das beste Restaurant der Gegend schnell ausfindig gemacht. Nur 500 Meter von unserem Hotel entfernt. Top! Leider war es wohl so gut, dass nichts mehr zu bekommen war. Also schnell für den nächsten Tag reserviert. Etwas die Straße runter war noch ein Gasthof mit einer ansprechenden Speisekarte. Also dort hin. Auch relativ voll, aber ein Tisch ist gerade frei geworden. Glück!

Ich habe mich für die „Schnitzelhitparade“ entschieden und Nadine hatte die „Bayrische Brotzeit“. Ich war nicht so begeistert. Für gut 14 Euro habe ich mehr erwartet. Die Brotzeit war eine riesen Platte mit Schinken, Wurst und Käse. Das hätte auch locker für zwei gereicht. Sah aber super aus und war mit gut 10 Euro sehr fair! Dazu natürlich wieder ein Weißbier! Was gibts schöneres?

Zurück im Hotel dann auch zeitig ins Bett und den nächsten Tag ein wenig geplant. War doch alles relativ anstrengend. Und vollgefuttert schläft es sich doch direkt doppelt so gut.


Wallpaper-Sammlung Österreich

Wallpaper-Sammlung Österreich

Da ich im Urlaub ja eigentlich immer meine Kamera mit mir rumschleppe, sollt ihr auch etwas davon haben! Und zwar gibt es hier ein paar Fotos in höherer Auflösung, welche Ihr gerne als Desktop-Hintergrund verwenden könnt.

Bedingung: Ich möchte nicht, dass die Fotos irgendwo anders im Netz von Dir hochgeladen werden – also auch nicht auf Facebook als Cover-Foto, auf Instagram in Eurem Blog oder sonst wo. Falls Du die Fotos verwenden möchtest, schreib mir einfach eine kurze Mail!

Viel Spaß mit den Fotos!

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