Wie funktioniert eigentlich das Leben?

Wie funktioniert eigentlich das Leben?

Keine Ahnung ob die Überschrift passend für das ist, was ich mich gerade frage. Den Beitrag wollte ich schon vor sehr langer Zeit schreiben – allerdings wusste ich nie, wie der Text anfangen soll. Das weiß ich auch bis heute nicht, aber ich versuche es einfach in Worte zu fassen. Am Ende lag dieser Beitrag jetzt über ein halbes Jahr unberührt und halbfertig unter Entwürfe – jetzt will ich ihn endlich fertig schreiben!

Es gibt immer wieder diese Momente, in denen man morgens zur Arbeit fährt, jeden Tag die gleiche Strecke, und sich fragt, ob das alles das richtige ist. Klar macht mir mein Job Spaß – ich arbeite in einem tollen Team in einer kleinen Agentur in Paderborn, habe ein gesichertes Gehalt und einen geregelten Alltagsablauf. Aufstehen, Frühstück kaufen, arbeiten und irgendwann Abends zwischen 18 und 19 Uhr wieder zu Hause die Tür aufschließen. Da es dann schon relativ spät ist, wird hin und wieder eine Runde gezockt, etwas Fortbildung betrieben oder auch hier noch etwas gearbeitet. Klingt in Summe gar nicht so mies, oder?

Aber: Gibt es da draußen nicht mehr? Was wäre, wenn man einfach alles hinhaut? Um die Welt reisen, Kulturen kennenlernen und Neues zulassen. Dinge, die man in diesem Alltag wahrscheinlich nie zu sehen bekommt, weil die paar Tage Urlaub im Jahr dafür einfach nicht ausreichen. Weiterlesen


Fallschirmsprung in Höxter

Fallschirmsprung in Höxter

Endlich kann ich mal wieder einen Haken auf meiner Bucket-List machen! Phil hatte mich vor ein paar Tagen gefragt, ob nicht bock hätte einen Fallschirmsprung mitzumachen – hey, klar will ich! Also geantwortet, reserviert und um das Wetter gezittert. Stattfinden sollte das Ganze am Flugplatz in Höxter.

Leider war der Termin sehr früh, sodass wir schon um 7:30 Uhr in Richtung Höxter aufbrechen mussten. Nach einer kurzen Einweisung und anlegen der Anzüge und Gurte konnten wir dann auch schon ins Flugzeug. Leider konnten wir nicht alle gleichzeitig springen, da immer nur 2 Tandempaare gleichzeitig in das Flugzeug gepasst haben. Im Flugzeug selbst war dabei sehr wenig Platz – aber völlig okay. Während des sehr langsamen Aufstiegs (20 Minuten) konnte man das Weserbergland aus dem Fenster genießen – die Gegend ist wirklich top zum Springen!

Auf dem Weg nach oben wurden wir dann zusammengeschnürrt. Dabei muss man dann etwas helfen und einige Gurte straff ziehen. Komischerweise war ich nun gar nicht mehr nervös – Vorfreue überwiegt! Dann hieß es

Noch zwei Minuten bis zum Absprung!

Wahrscheinlich die längsten zwei Minuten meines Lebens. Helm/Kappe aufgesetzt, Brille auf und alles noch einmal nachgezogen.

Tür auf! Das Flugzeug wird bei ungefähr 120 km/h verlassen, sodass es schon ordentlich windig ist. Wir waren als erste dran – beine aus der Tür, Kopf nach hinten und raus! Viel muss man nicht selbst machen – man ist mehr als Anhängsel einfach dabei und kann genießen! Die ersten Meter trudelt man ein wenig planlos durch die Gegend, danach wird alles schnell stabilisiert und man kann den freien Fall genießen. Der Spaß ist allerdings auch schon nach zirka 40 Sekunden wieder vorbei – wobei mir diese 40 Sekunden eher wie 15 vorkamen.

Wenn der Schirm aufgeht gibt es einen leichten Ruck und man gleitet Richtung Boden. Auf dem Weg haben wir noch ein paar Spiralen gedreht und ich durfte selbst auch ein wenig lenken. Gar nicht so schwer wie man denkt – oder eher: Total einfach!

Dann wurde die Landung geübt. Also unter die Knie greifen und Beine gerade nach vorne. Nicht so schwer. Läuft! Nach ein wenig Ausblick auf die Umgebung waren wir dann auch schon relativ schnell wieder unten – einfach cool!

Insgesamt ein echt tolles Erlebnis! Ich kann es jedem nur empfehlen! Außerdem habe ich es mir wesentlich schlimmer vorstellt als es am Ende war! Alles total entspannt und in Ruhe. Niemand stresst einen und auf jede Frage wird eingegangen. Echt super! Die Springer sind auch ein lustiger Haufen mit einem sehr lockeren Umgangston und jeder Menge Humor – genau so mag ich das.

Also: Sammelt ein paar Euro zusammen und macht so einen Sprung!

Flugzeug

Crew

Fallschirmsprung-Gelandet

Tandem


Ein paar Tage in Den Haag

Ein paar Tage in Den Haag

Endlich mal wieder ein paar Tage raus! Mehr Ansprüche hatte unser Wochenend-Trip nach Den Haag eigentlich gar nicht – dafür aber einen Anlass: Wir wollten unseren sechsten Jahrestag nicht in der Heimat verbringen. Es sollte schon ein klein wenig besonders werden. Nix wildes, aber eben auch nicht wie immer. Was könnte da also besser passen, als ein paar Tage in eine andere Stadt zu fahren? Weiterlesen


30 Tage 10.000 Schritte am Tag

30 Tage 10.000 Schritte am Tag

Vor gut einem Monat habe ich mein Mi Band bekommen – seitdem habe ich mir vorgenommen, jeden Tag mindestens 10.000 Schritte zu machen. Das sind ungefähr 7 km zu Fuß am Tag. Sollte man doch schaffen, oder? Habe ich – aber einfach so packt man das leider nicht. Immer wieder denkt man daran, wieviele Schritte man denn schon gemacht hat. Und dann guckt man auf das Smartphone und stellt fest: Es fehlen noch 3.000. Oft zwingt man sich dazu, dann noch raus zu gehen. Weiterlesen


Anständige Produkt-Fotos bei Equipment-Verkauf

Anständige Produkt-Fotos bei Equipment-Verkauf

Heute habe ich mal wieder ein paar Sachen im DSLR-Forum verkauft. Und das ging wirklich fix – zumindest bei einem der Objektive. Nach dem Foto hat es keine zwei Stunden gedauert, bis ich das Geld hatte und das Paket in der Packstation lag. Warum? Ich glaube, dass liegt zum Großteil an vernünftigen Fotos.

Viele probieren im DSLR-Forum ihr Equipment sogar ganz ohne Fotos zu verkaufen. Jeder, der schon einmal auf der Seite des Käufers war (was ja wohl auf jeden zutrifft), sollte doch wissen, wie blöd sich das Ganze anfühlt. Ich habe jedenfalls noch nie einen gebrauchten Gegenstand im Wert von mehreren hundert Euro im Internet gekauft, ohne ein Foto davon gesehen zu haben, Du? Weiterlesen


Xiaomi Mi Fitness Band im Test

Xiaomi Mi Fitness Band im Test

Das neue Mi-Band von Xiaomi habe ich relativ bedenkenlos gekauft. Keine großen Tests gelesen oder sonst irgendwas. Einzig und allein das positive Feedback von Dominic zum Vorgänger-Modell hat mich überzeugt. Er nutzt das Teil wirklich schon sehr lange im Alltag und hat bisher nur positives Berichtet.

Die Einrichtung verlief problemlos. Mit der App kann man sich sehr schnell ein neues Konto erstellen, welches per Eingabe der Handynummer und einem Verifizierungscode per SMS bestätigt wird. Danach kann man das Pairing durchführen und schon werden Schritte gezählt. Die Oberfläche ist dabei laut Dominic mittlerweile komplett auf Deutsch übersetzt – da mein iPhone aber auf Englisch eingerichtet ist, kann ich nur über die Englische Sprachfassung sprechen. Und diese scheint wirklich vollständig. Hin und wieder gibt es noch ein paar Bugs, dass einige wenige Texte auf der Oberfläche auf Chinesisch (?) angezeigt werden, aber das ist sehr selten und taucht auch nur an wenigen Stellen auf. Und eben auch nicht immer – also für mich völlig okay. Weiterlesen


Videoschnitt mit Final Cut Pro X

Videoschnitt mit Final Cut Pro X

Nachdem ich nun über ein Jahr beinah wöchentlich ein Video mit iMovie geschnitten habe, brauchte ich doch etwas mehr Möglichkeiten. Gerade Farbkorrekturen oder das Überlagern mehrerer Video-Spuren ist in iMovie schnell begrenzt. Also das Konto erstmal mit Final Cut Pro X belastet. Mit gut 300 Euro zwar nicht super günstig, aber am Ende jeden Cent wert!

Gerade, wenn man wie ich, jede Woche mindestens ein Video schneidet. Aber was erhoffe ich mir davon? Weiterlesen