Seit meinem Umstieg auf den Mac war nie Photoshop installiert – mittlerweile könnte man sagen, dass es dank der CreativeCloud wirklich keine Preisfrage mehr ist ob man Photoshop nutzt oder nicht. Aber auf der anderen Seite kostet Pixelmator im AppStore nur 27 Euro. Dafür bekommt man einen super Photoshop-Konkurrenten – natürlich mit ein paar Abstrichen. Die Entwicklung geht aber super schnell weiter und es kommen immer neue Funktionen dazu. Ich habe für Pixemator sogar nur um die 14 Euro bezahlt. Also könnte es sich auch lohnen auf ein Angebot zu warten.

Aber nun zum eigentlichen Beitragsinhalt: Christopher Wesser (Sandbox Photos) hat vor einiger Zeit ein Tutorial namens „Buttercream Vintage“ für Photoshop veröffentlicht. Da ich es extrem klasse finde, möchte ich in diesem Beitrag das Ganze einmal für Pixelmator übersetzen.

  • Neue Ebene: #1C224A – Exclusion – Deckkraft: 35%
  • Neue Ebene: #5B2754 – Screen – Deckkraft 27%
  • Neue Ebene: #6f4906 – Color – Deckkraft 25%
  • Neue Ebene: #97D0f8 – Color Burn – Deckkraft 20%
  • Neue Ebene: #FFFFFF – Soft Light – Deckkraft 20%
  • Neue Ebene: #000000 – Exclusion – Deckkraft 100%

Das Ergebnis davon sieht man schon oben im Beitragsbild. Aber wie sah das „vorher“ aus? Hier gibt es die Antwort:

ButtercreamVintage

 

Komischerweise scheint der Effekt sich nicht zu hundert Prozent genauso zu verhalten wie in Photoshop. Aber ich mag das Ergebnis trotzdem. Außerdem habe ich hier in diesem Beispiel nur die Ebenen angelegt – in dem eigentlichen Video-Tutorial von Christopher wird noch eine Belichtungskorrektur und eine Gradationskurve hinzugefügt.

Was allerdings sehr stört, ist die Tatsache, dass es in Pixelmator noch keine Aktionen gibt. Also muss man den ganzen Wust an Ebenen jedes Mal per Hand anlegen. Das nervt wirklich ungemein. Hier wird in einer neuen Pixelmator-Version hoffentlich Abhilfe geschaffen.

Hier gibt es das Original-Video.