• 13.02. – Der Hashtag #nieMehrCDU kommt in die Twitter-Trends
  • 15.02. – Sven Schulze (CDU) schreibt auf Twitter, dass Google selbst hinter den sekündlichen EMails zum Thema Artikel 13 steckt (und keine echten Menschen), da die Mails alle von GMail-Konten stammen
  • 21.02. – Die CDU teilt ein James-Blunt Video auf Twitter, welches mehrere Monate alt ist und keinen Bezug zum aktuellen Entwurf der Urheberrechtsreform hat.
  • 23.02. – In einer kurzfristig angelegten Demo gehen circa 3.000 Menschen auf die Straße und demonstrieren gegen Artikel13
  • 26.02. – Heribert Hirte (CDU) antwortet auf ein sachliches Argument eines Kritikers mit „nur, dass ich mehr Follower habe als Sie…“ (und löscht diesen Tweet später wieder mit einer Entschuldigung)
  • 27.02. – Das Euroaparlament veröffentlich ein „pro Artikel13“ Video – produziert von der AFP (Agence France-Presse)
  • 27.02. – Das Handelsblatt veröffentlicht ein Interview mit Axel Voss (CDU), in welchem er bekanntgibt, nichts von Demonstrationen mitbekommen zu haben. Weiterhin relativiert er die fast 5 Millionen Unterschriften der größten Petition aller Zeiten, indem er die diese dem vorigen Entwurf zuordnet.
  • 01.03. – Christian Solmecke (Rechtsanwalt) teilt einen Gegenvorschlag zu Artikel 13 auf YouTube
  • 02.03. – Stefan Herwig veröffentlicht einen „pro Artikel13“ Beitrag in der FAZ, in welchem er Rechtsanwalt Solmecke ins lächerliche zieht und dafür schlussendlich abgemahnt wird
  • 03.03. – Heribert Hirte (CDU) behauptet, dass er eine Einladung zu einer öffentlichen und sachlichen Diskussionsrunde (u.a. mit Rechtsanwalt Christian Solmecke) nicht erhalten hätte. Nach einer Erinnerung auf Twitter entgegnete er, dass „Abgeordnete auch noch einen Job haben, für welchen sie bezahlt werden“ (anstatt sich einer Diskussion zu stellen).
  • 04.03. – Julia Reda (Piraten) berichtet, dass die Abstimmung zur Urheberrechtsreform vorgezogen werden soll (vor die großen Demos am 23.03.). Daraufhin demonstrierten ca. 7.500 Menschen vor der CDU-Parteizentrale in Berlin.
  • 05.03. – Manfred Weber (CDU) teilt der ARD in einem Interview mit, dass die Abstimmung wie geplant Ende März stattfinden soll und nicht vorgezogen wird
  • 06.03. – Die EVP stellt trotz Ankündigung dies nicht zu tun, einen Antrag, die Abstimmung vorzuziehen. Daraufhin war der Hashtag #LügenManni in den Twitter-Trends.
  • 08.03. – Wikipedia gibt bekannt, am 21.03. die Seite für einen Tag dunkel zu schalten
  • 09.03. – Micky Meuser schreibt einen „pro Arikel13“-Beitrag in der Welt, vergisst aber zu erwähnen, dass Herr Meuser im Aufsichtsrat der GEMA sitzt
  • 10.03. – Axel Voss (CDU) verweist in seinem Newsletter auf Artikel der GEMA
  • 13.03. – Axel Voss (CDU) stellt die Existenz von Plattformen wie YouTube in Frage: „Sie [Youtube] haben ein Geschäftsmodell auf dem Eigentum anderer Leute aufgebaut – auf urheberrechtlich geschützten Werken. Wenn es die Absicht der Plattform ist, Leuten Zugang zu urheberrechtlich geschützten Werken zu geben, dann müssen wir darüber nachdenken, ob diese Art von Geschäft existieren sollte.“
  • 14.03. – Alexander Hoffmann (CSU) bezeichnet den Versuch, die Abstimmung vorzuziehen als „Falschbehauptung“
  • 18.03. – Helga Trüpel (Grüne) versteht erstmal in einem Livestream, dass die Artikel13-Gegner gar nicht gegen eine ordentliche Vergütung von Urhebern sind, sondern gegen dessen Umsetzung
  • 20.03. – Die CDU beweist ein weiteres Mal auf Twitter, dass sie das Internet absolut nicht versteht
  • 20.03. – Axel Voss (CDU) erhält den „Digital Single Market Award„. Für was auch immer.
  • 21.03. – Wikipedia (und viele weitere Blogs) schalten komplett auf „schwarz“ und zeigt keine Inhalte mehr
  • 21.03. – Die Petition auf change.org erreicht 5 Millionen Unterschriften
  • 21.03. – Axel Voss (CDU) sagt in einer Pressekonferenz, dass „Gesetzgebung ein Wettbewerb ist“ und das „völlig normal“ sei
  • 21.03. – Helga Trüpel (Grüne) nennt in der selben Pressekonferenz ihren Gesangslehrer als Berater zum Thema Artikel 13
  • 23.03. – 200.000 Menschen demonstrieren bundesweit gegen Artikel 13
  • 23.03. – Daniel Caspary (CDU) äußert in einem Bild-Interview den Verdacht, dass viele Demonstranten von NGOs dafür bezahlt werden, dass sie zur Demo gehen. Die CDU twittert das natürlich direkt und erntet dafür Empörung.