So, endlich war ich dann auch mal in der Autostadt in Wolfsburg. Das letzte Mal war ich im Jahr 2011 in Wolfsburg, als die Fußballfrauen die Weltmeisterschaft ausgetragen haben. Dort ist damals dieses Foto mit dem iPhone entstanden.

FIFA Women's Worldcup

Vor dem Spiel war ich zwar einmal in der großen „Empfangshalle“ (Piazza) der Autostadt, aber mehr habe ich auch nicht davon gesehen. Umso mehr wurde es Zeit, dass ich 4,5 Jahre später dort endlich mal das Innere sehen. Anlass war der Autokauf meiner Eltern und eben die entsprechende persönliche Abholung von VW – also doppelt spannend.

Das Wetter war leider etwas verhangen und regnerisch – konnte also nur besser werden. Die Lage in der Empfangshalle war entsprechend entspannt. Das ist dann wohl der Vorteil von schlechtem Wetter. Also erstmal nach oben und anmelden. Hier gibt man dann seine Nummernschilder ab und bereitet alles für die Abholung vor. Ganz entspannt und ohne großartige Wartezeiten.

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Danach folge eine einstündige Führung durch die Autostadt. Das Gelände ist dabei offen und weitläufig, sodass man immer von Gebäude zu Gebäude draußen herumlaufen muss – zum Glück hat es nicht mehr geregnet, dafür aber ordentlich gestürmt. Leider konnten bei der Führung die meistens Gebäude nur schnell von außen erklärt werden, sodass wir die meiste Zeit im kalten Wind standen. Lediglich bei Skoda haben wir einmal reingeschaut. Insgesamt zwar spannend, aber nicht unbedingt notwendig. Die Führung endete am Kundencenter, wo meine Eltern das Auto in Empfang nehmen sollten. Glücklicherweise haben wir einen relativ frühen Termin (12:45 Uhr) bekommen, wodurch wir keine ewigen Wartezeiten hatten. Andere aus der Gruppe hatten erst um 16 Uhr (oder noch später) ihre Termine.

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An einer Anzeigetafel konnte man dann immer sehen, wann man dran ist, und durch welches „Gate“ man gehen muss, um sein Auto im Empfang zu nehmen. Klingt jetzt etwas übertrieben, aber wenn man bedenkt, dass pro Woche 3500 Menschen ihr Auto persönlich im Empfang nehmen, wahrscheinlich auch notwendig.

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Während man wartet, kann man die Neuwagen unten schon anschauen. Wenn man seinen Namen auf der Tafel findet, wird man kurz danach auch schon abgeholt und zum Auto begleitet. Dort hat man dann wirklich ewig Zeit (solange wie man braucht) um Fragen über das Auto zu stellen. Alles wird genau vorgestellt – wirklich toll gemacht! So koppelt man beispielsweise schon direkt vor Ort das Smartphone per Bluetooth etc. und muss sich am Ende gar nicht mehr darum kümmern.

Dann fährt man selbst aus der Halle und darf noch eine Ehrenrunde um das Gebäude fahren und draußen das Auto etwas ausprobieren, um die Funktionen nicht im Straßenverkehr testen zu müssen. Aber in der Regel ist das alles ja kein Hexenwerk.

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Dann mussten wir endlich mal etwas essen. Mittlerweile war es schon 14 Uhr und die Mägen meldeten sich. Zwar hat man auf dem Gelände etliche Restaurants, aber wenn man schon mal dort ist, muss man doch die berühmte VW-Currywurst probieren. Und was soll ich sagen: Das war wirklich die beste Currywurst die ich seit langsam gegessen habe! Volle Empfehlung.

Nach dem Essen ging es dann noch etwas auf eigene Faust durch die Autostadt. Hier kann man sich wirklich locker einen ganzen Tag aufhalten! Wir haben aus Zeitgründen richtig viel übersprungen, aber die wichtigsten Sachen sicher gesehen. Ich bin begeistert, was man alles sehen kann!

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Autostadt

Genau auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals liegt am Hauptbahnhof ein Fashion-Outlet, in welchem sich die Dame noch etwas umsehen durfte. Allerdings war es mittlerweile nach 17 Uhr und wir waren schon komplett fertig. Immerhin ging es schon vor neun Uhr Richtung Wolfsburg und wir hatten noch eine über 2-stündige Fahrt vor uns zurück nach Paderborn.

Die Rückfahrt war leider noch einmal doppelt anstrengend, da es extremes Unwetter gab und die Sicht auf Autobahn unter 100 Meter war. Gegen 20 Uhr waren wir dann endlich zu Hause. Ich kann den Trip jedem ans Herz legen! Allerdings würde ich mir einen etwas schöneren Tag aussuchen und den Besuch in WOB entweder noch mit einem Fußballspiel oder einem längeren Shopping-Tag mit Übernachtung planen.