Stranger-Fotografie – wie schwer es eigentlich ist

Stranger-Fotografie – wie schwer es eigentlich ist

Aktuell ist in Paderborn wieder Libori – ein riesen Volksfest mit Kirmes und jeder Menge Bühnen und Bierbuden. Schon sehr lange verfolge ich Stranger-Foto-Projekte. Wer möchte, kann in den folgenden Links mal direkt ein wenig stöbern:

Die Geschichte dahinter ist schnell erklärt: Man geht einfach los und fragt interessante Menschen, ob man nicht ein Foto machen darf. Dabei wird in der Regel einfach Quer, mit relativ offener Blende fotografiert. Der Fokus liegt also wirklich einfach nur auf der Person und dem Ausdruck.

Irgendwie wollte ich das jedenfalls schon immer mal machen – also ging es gemeinsam mit Malte am letzten Dienstag in Richtung Stadt. Eigentlich war auch alles gut. Das Licht war super (bewölkt), nicht zu viel los, alle gut gelaunt und einfach alles super. Ein paar Testfotos (mit Malte) später standen die Settings fest und ich war mit dem Look schon sehr zufrieden. So sollten sie also werden. Dann mal los. (mehr …)


Soll ich mir wirklich eine Drohne leisten?


Da ist er schon wieder – der ewige Traum vom Menschen zu fliegen. Egal in welcher Form, wann und wo. Schon seit längerer Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema und möchte eigentlich auch echt gerne selbst mal ein paar Runden drehen. Natürlich nicht mit einer DSLR unten drunter, sondern mir würde schon eine GoPro Hero3+ reichen – nicht zuletzt, da ich keine Lust habe mehrere tausend Euro in die Luft zu schicken und gegebenenfalls zu zersägen.

Jetzt ist der Markt natürlich riesengroß und es gibt unzählige Varianten, Hersteller und Modelle. Irgendwie hat es mir der/die DJI Phantom 2 angetan. Diesen kann man nicht nur besonders schön erweitern, sondern der Einstiegspreis ist auch nicht so extrem hoch. Zusammen mit einer GoPro kommt man dann auf ungefähr 1100 Euro. Gerade in Kombination mit den 60fps der GoPro kann man hier schon extrem geniale Videos erzeugen.

Wenn man möchte, kann man sogar eine Video-Funk-Strecke nachrüsten, sodass man dann zum Beispiel auf iPad oder iPhone das Live-Bild zu sehen bekommt. Cool ist auch das Feature, mit welchem man Routen über Google-Maps vorprogrammieren kann. Diese werden dann von der Drohne automatisch abgeflogen.

Leider macht man mit diesem neuen Thema wieder ein ganz neues Fass auf. Die Möglichkeiten sind grenzenlos – die Frage ist, wie lange der Spaß anhält. Durch die eigene Siedlung zu fliegen macht auf Dauer schließlich nicht den meisten Spaß. Also kommt es stark auf die Locations an und man muss viel fahren. Gerade für ambitionierte Filmer ist das aber wirklich ein tolles Thema. Man bekommt Eindrücke und Kamerafahrten hin, für welche man früher tausende von Euros und extrem viel Equipment gebraucht hätte.

Aber ich denke ich fange erst einmal klein an, und lege mir die GoPro zu. Wenn ich mit der Videoqualität zufrieden bin, kann ich immer noch über den Kauf einer Drohne nachdenken. Ich denke, auch hier gibt es genügend Foren im Netz, welche auch gebrauchte Teile anbieten. So muss man am Ende nicht den Neupreis zahlen und kann sich langsam an das Thema heran tasten. So habe ich es schließlich mit meiner Kameraausrüstung auch gemacht – mit Erfolg.


Der Berg ruft – und wie…!

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Mein Heimatort Höxter ist eigentlich nicht bekannt für Events die man als extravagant oder glamourös bezeichnen könnte und so kommt es, dass ich doch den ein oder anderen Tag mehr auf dem Sofa verbringe als mir eigentlich recht ist.

Doch dieses Wochenende, genauer gesagt das Wochenende vom 19. Juli – 20. Juli hatte etwas zu bieten. Also schnell die SD Karten geleert, die Akkus gefüllt kurzer Blick auf das örtliche Wetterradar: Mist… Lieber doch mit Schirm vor die Tür :)

Mein Ziel: Das Örtchen Bosseborn. Vor 30 Jahren gab es dort das erste Leistungsvergleichs Bergrennen auf der Kreisstraße nach Ottbergen, ganz im Stil der guten alten Zeit.

Ich hatte keine Ahnung was mich erwarten würde, aber mich hatte die Neugier gepackt und als man mir am Ende der Welt (nachdem ich ca. einen Kilometer in der Wildnis den falschen Weg gewählt hatte, den Irrtum festgestellt und noch mal einen Kilometer in die entgegengesetzte Richtung zurückgepilgert war) konnten mich auch die 5 Euro Eintritt die Der Spaß am Ende der Welt kosten sollte nicht mehr aufhalten.

Erster Anlaufpunkt: Bratwurstbude / Getränkestand. Wasser 1 Euro Cola 1,50 Euro – gut verdursten würde ich wohl nicht hier draußen. Dennoch war die Hitze unbeschreiblich. Bereits nach 30 Minuten war mein Kameragurt als auch das darunter ansässige T-Shirt vollkommen durchnässt. Und das ganz ohne Regen.

Nach der Nahrungsmittelaufnahme ging es dann an die Strecke. Es gab Streckenposten, Leitplanken, Strohballen, bunte Banner und Reifenspuren auf der Straße. Fantastisch :) Ein kurzer Blick in die Runde verriet: Du bist nicht allein. Ein gutes Dutzend Fotobegeisterte scharte sich um die besten Positionen an und hinter den Strohballen. Ich musste also Improvisieren.

Man hört ja oft von Insekten die sich am Blut anderer Säuger erfreuen sobald sich diese leichtsinnig (wie ich als Fotograf nun mal bin) in diverse Wiesen, Büsche und Heckenähnliche Grünanlagen begeben. Egal – ich wollte wie immer mehr als der Rest, also rein ins Grün. Merkwürdigerweise waren es nicht die Zecken die mich in meinem Tun störten, als vielmehr der verärgernde Gedanke das ich mir doch KEIN 70-200 2.8 VRII gegönnt hatte. Mit meinen 50mm war ich also recht kurz unterwegs. Für den Rennsport in Aktion nur Bedingt zu empfehlen wie ich schmerzlich feststellen musste. Aber wie sagte schon mein Großvater: “Man muss nehmen was man bekommt”. Und da Der Media Markt am Sonntag gewöhnlich geschlossen hat blieb ich bei meinem geliebten AF-S 50mm 1.8g.

Nach einiger Zeit hatte ich die ersten Schüsse im Kasten und das Gefühl – das wars doch jetzt nicht – machte sich breit. Ich erkundigte mich wohin das bunte Flatterband (welches mich auch in die besagte Kurve geführt hatte) mich führen würde wenn ich ihm durch den Wald folge. Man sagte mir ich würde zuerst in Stück von der Strecke weg und dann auf eine Fläche an der Slalomschikane gelangen. Der Weg wäre aber nicht so Klasse und hier wäre sowieso der beste Platz. Der Dickkopf ist meine Natur, Ich ging trotzdem los :)

Vor mir ein älteres Pärchen mit Wanderschuhen und Rucksack. Ich mit DSLR Shorts und Turnschuhen hinterher. Laut der bunten Suchmaschine/Maps bin ich bis dato bereits 5km zu Fuß gewesen, aber der Wille mehr zu erleben trieb mich an. Im Kniehohen  teils zertrteenen Gras scherzte ich “die Zecken sind wohl schon alle weg”: Keine Antwort. Naja, wenigstens die Fußspuren verrieten mir ich bin nicht allein.

Der Weg hatte sich aus fotografischer Sicht gelohnt. Auf der ca. 300m langen schnurgeraden Strecke befand sich ein Slalom Hindernis. Die Fahrer mussten also aus voller Fahrt ordentlich den Anker werfen und genauso fix wieder auf Tempo kommen. Tatsächlich eine recht interessante Sache wenn man die Gelegenheit hat den Rallyefahrer mit dem Amateur zu vergleichen. Hier bot sich das ein oder andere Schauspiel das sich zum Fotografieren anbot. Der unschöne Beingeschmack waren wieder meine Freunde die Blutsauger welche bevorzugt zum Angriff riefen wenn ich die Kamera im Anschlag hatte.

Nachdem ich das Bremsenverseuchte Kornfeld verlassen hatte kam ich an eine Haarnadelkurve. Hier oder nirgends dachte ich und schoss los. Ich hatte mir den ein oder anderen Drift gewünscht, aber im großen war das Event ja auf Amateure ausgelegt. Ich gab mich zufrieden mit dem was ich bekam. und auf der nächsten Geraden gab man mir erneut die Chance das ein oder andere Schmuckstück einzufangen.

Einer der Streckenposten bot mir sogar an im Hubsteiger über der Strecke zu Knipsen. Ich lehnte dankend ab und ärgerte mich erneut das 70-200 nicht zu besitzen.

Über die in regelmäßigen Abständen verteilten Lautsprecher wurde stets Informiert wer wann wo fahren würde. Und so wusste ich nach diesem Durchgang ist Zeit für ein Wasser. Die Wetterlage hatte sich zum fast unerträglichen gesteigert und ich beschloss den Rückweg. ich hatte immerhin noch 3km Weg vor mir und ich war schon 3h unterwegs.

Aber ich hatte noch immer nicht genug :) Ich wollte ins Fahrerlager. Also auf nach Ottbergen. Doch zuerst durchs Kornfeld und durch den Wald, den ganzen Weg zurück zum Auto. Egal. Ich wollte nur duschen und ein frisches T-Shirt.

Zuhause angekommen fix geduscht, die SD Karte gesichert und auf nach Ottbergen. Bei der Straßensperre angekommen waren es auch nur noch 500m vom Parkplatz bis ins Fahrerlager, gefühlte  weitere 800 bis zur Start Linie. Bratwurstbude und Bierstand ignorierte ich. Mein erneut durchnässtes T-Shirt ließ sich nicht ignorieren.

Aber auch hier lohnte sich der Weg. Es ist schon beeindruckend wenn 800PS aus einem Camaro an Asphalt und Auto reißen. Dennoch trieb mich die Erschöpfung zurück ins Schattige Fahrerlager. Und nach einer großen Cola knöpfte ich mir noch den ein oder anderen Wagen vor. Mein persönlicher Star neben dem Camaro war ganz klar der Ford Gt40. Aber auch andere Vertreter wie BMW Opel und Fiat hatten reizende Vertreter ihrer Art geschickt um ihre Embleme und Pferde zu präsentieren.

Fazit

Der Berg ruft: Ein schönes Motto. Und was vor 30 Jahren tausende Besucher angezogen hat ist auch heute noch ein sehenswertes aber vor allem gut organisiertes Schauspiel. Schöne Ecken zum gucken, Bratwurst essen oder Bier trinken. Super Preise, nette Menschen und Irre Karren auf dem Asphalt. Auf gar keinen Fall nur für Fotobegeisterte und Rennsport Fans.

2015 bin ICH garantiert wieder dabei.


Welche Dienste braucht man als Fotograf wirklich?


Immer wieder werde ich komisch angeguckt, wenn ich nicht sagen kann, wie viele Dienste ich eigentlich nutze und wo ich überall angemeldet bin. Die Liste ist wirklich unglaublich lang und ohne Tools wie 1Password hätte ich gar keine Übersicht mehr über die ganzen Login-Daten.

Aus meiner Sicht gibt es aber eine Ganze Reihe von Diensten die man nutzen und pflegen sollte. Zumindest wenn man mit der Fotografie Geld verdienen möchte. Gut, zweiteres mache ich nun nicht, aber ich betreibe das Hobby Fotografie schon sehr intensiv.

Gerade, wenn man bisher nur Facebook nutzt, sollte man sich hier erweitern. Immerhin wird Facebook die organische Reichweite in Zukunft immer weiter reduzieren. Irgendwann erreicht man seine Fans / Follower also nicht mehr, ohne Geld zu zahlen. Wer das nicht glaubt, muss an dieser Stelle einfach mal Google mit den Wörtern “Facebook organische Reichweite” füttern. (mehr …)


about.me – Die zentrale Anlaufstelle für Deine Persönlichkeit

about.me – Die zentrale Anlaufstelle für Deine Persönlichkeit

Mein Arbeitskollege Dominic hat mich auf die Seite about.me aufmerksam gemacht. Hier kann man alle möglichen Profile vernetzen und so eine Art Profil-Hub erstellen. Ich bin ja generell ein Fan davon, alle meine Profile so gut es geht untereinander zu verlinken. Das mag nicht nur Google sehr gerne, sondern man macht auch noch ein wenig Mini-SEO für seine Person. Die meisten Dienste machen ja ohnehin erst Spaß, wenn man sie mit anderen vernetzt.

Hier gehts zu meiner Seite

In Sachen Gestaltungsfreiheit ist about.me sicher ganz weit vorne. Hier findet man hunderte von verschiedenen Möglichkeiten seine Seite ganz individuell zu gestalten. So ist man komplett frei was Punkte wie

  • Schriftarten
  • Farben
  • Aufteilung
  • Positionierung
  • Bilder / Fotos
  • Links

betrifft. Und das genialste ist, dass das Profil sich auch selbst Pflegt. So kann man seine letzten Tweets einblenden, die letzten Fotos aus dem Flickr-Stream oder der 500px-Seite oder auch die letzten Posts aus dem eigenen Blog. Das heißt, dass man sogar für sich selbst eine kleine Zentrale schafft, welche einem hilft den Überblick zu behalten. Außerdem können andere viel schneller weitere Profile von einem im Netz ausfindig machen und einem besser folgen. Optimal!

Ich kann den Dienst nur jedem wärmstens ans Herz legen.


Warum ich kein Grafiktablet verwende

Warum ich kein Grafiktablet verwende

Klar besitze ich ein Grafiktablet – aber irgendwie bin ich damit nie so wirklich warm geworden. Der ein oder andere wird nun sagen: Logisch, wenn man das nie verwendet klappt das auch nicht. Das ist sicher richtig – selten habe ich so lange gebraucht um mich an etwas zu gewöhnen. Wie man sieht, ist mir das bis heute nie gelungen. Aber ist das schlimm?

Ich denke es ist ganz normal dass mit einigen Werkzeugen besser klar kommt als mit anderen. Seit ich das MacBook Pro habe, brauche ich im Prinzip nicht einmal mehr eine Maus. So kommt es, dass ich etliche meiner Fotos mit dem Touchpad bearbeitet habe. Und das geht erstaunlich gut. Da draußen gibt es eine ganze Reihe von erfolgreichen Fotografen denen es genauso geht wie mir – Jamari Lior arbeitet beispielsweise auch nur mit dem Touchpad. Amanda Berens ist auch kein Tablet-Fan.

Also ich denke nicht, dass man sagen kann “wer kein Grafiktablet verwendet ist kein guter Fotograf”. Jeder hat eben so seine Wege und Mittel über die Jahre erarbeitet. Dabei ist es doch auch total unerheblich wie ein Ziel erreicht wird.

Ich würde liebend gerne besser und mehr mit einem Grafiktablet arbeiten – aber am Ende scheitert es schon daran, dass ich total viel mit dem Notebook auf dem Sofa sitze, weil ich keine Lust auf das Arbeitszimmer habe. Dann ist es eher lästig das Tablet auf den Schoß zu legen und das Notebook weiter weg zu stellen.


Gedanken zu FX vs. DX (Vollformat vs. Crop)

Gedanken zu FX vs. DX (Vollformat vs. Crop)

Vor ein paar Tagen kam in einer Facebook-Gruppe ein interessantes Thema auf: Was sind eigentlich die Nachteile von Vollformat (Kleinbild gemeint)? Klar, man hat weniger Tiefenschärfe bei gleicher Blende. Das kann für vieles als gestalterisches Mittel ja ein Vorteil sein. Aber ist das immer so? Man kann die Rechnung schließlich auch andersrum aufmachen:

Wenn ich mit einem Crop-Sensor ein Bild bei Blende 2.8 aufnehme, dann möchte ich das ja genau so haben. Sonst hätte ich mich ja für eine “offenere Blende” entschieden. Jetzt nimmt man eine Vollformat-Kamera und möchte das gleiche Foto machen. Dank des größeren Sensors muss man aber weiter abblenden. Bewegen wir uns bereits an den Grenzen der Verschlusszeit (ohne zu verwackeln), müssen wir für das gleiche Foto also mit mehr ISO fotografieren.

Gut, nun kann Vollformat in den allermeisten Fällen mehr ISO verkraften und macht es dadurch wieder Wett – aber am Ende gehen wir den Kompromiss mit den höheren ISO-Werten ja ein, weil wir einen größeren Sensor haben. Also könnte in manchen Bereichen der Fotografie ein größerer Sensor sogar ein Rückschritt sein.

Menschen mit einer D800 mag das alles egal sein – die schneiden sich einfach das Crop-Bild aus dem Pixelmeer heraus und lachen. D4-Nutzer merken eh nicht, dass die ISO-Werte erhöht wurden und merken erst beim Bearbeiten, dass das ISO 6400 war. Aber was machen zum Beispiel D700-Nutzer? Da fallen beide Faktoren einfach mal weg und könnte das wirklich zu einem Problem werden.

Zugegeben – ich habe das Ganze aus der Perspektive auch noch nie betrachtet. Dennoch streben doch irgendwie alle nach einem größeren Sensor. Die Frage die man sich am Ende stellen sollte ist doch: Ist das wirklich sinnvoll? Denn, wie sagt man so schön: Leute, die Fragen ob sie Vollformat brauchen, brauchen es nicht.


Aperture 4 wird es wohl nie geben


Viele haben es sicher schon mitbekommen – Apple hat angekündigt, dass es keinen Nachfolger von Aperture 4 geben wird. Für mich ist das natürlich unglaublich blöd. Immerhin habe ich seit Jahren auf die Software gesetzt und mittlerweile etliche tausend Fotos in meiner Library.

Das Problem: Diese kann ich ja nicht einfach exportieren. Die Originale da raus zu bekommen ist sicher nicht das Problem – aber alle getätigten Einstellungen kann ich nicht übernehmen – außerdem gehen bestimmt auch alle Metatags verloren. Das ist schon sehr schmerzhaft.

Wer rechnet denn auch damit, dass das nach so vielen Jahren nun wirklich passieren wird. Immerhin hatte Apple auf der letzten WWDC noch angekündigt, dass im Frühjahr 2015 “etwas großes im Bereich Fotos” passieren wird – da denkt man natürlich auch direkt an Aperture (ich zumindest).

Gut, jetzt könnte man sagen, dass das alles nicht so schlimm ist. Nur, weil die Software nun offiziell nicht mehr weiterentwickelt wird, heißt es ja nicht, dass die bestehende Version schlechter wird. Das einzige Problem ist eben die Stabilität und Kompatibilität. Das heißt, dass es auf neuen Mac OS X Versionen eventuell zu Problemen kann und neue Kameras eben nicht mehr unterstützt werden.

Was bleibt einem also anderes übrig, als auf Lightroom zu wechseln. Und das am besten so schnell wie möglich – ansonsten packt man noch mehr Fotos in die “sterbende Software”, bei welchen man dann die Bearbeitung verliert.

Aber wer weiß – Apple hat auch angekündigt, sich um Kunden wie mich zu kümmern. Wär’ natürlich cool, wenn ein Wechsel so einfach wie möglich gemacht wird.

Schade, ich mochte Aperture wirklich sehr. Gerade auf kleineren Monitoren macht es sich wirklich gut – für Lightroom braucht man schon sehr viel mehr Platz. Aber gut, das kann eben immer passieren, wenn man sich in einer Randgruppe bewegt.


OWLs Supercars Rallye Bielefeld

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Über eine Facebook-Gruppe habe ich von der OWL Supercars Rallye (Facebook) erfahren. Die Tour startete am Messezentrum in Bad Salzuflen und ging bis zum Flughafen Osnabrück. Die Route dazwischen ist irgendwie nirgendwo so genau angegeben. In einem Zeitungsartikel habe ich gelesen, dass die Fahrt auch durch den Niederwall in Bielefeld gehen sollte. Genaue Uhrzeiten waren natürlich auch nicht angegeben. Also habe ich mich dort postiert und dann war warten angesagt.

Bereits gegen 16 Uhr sind dann auch schon die ersten Sportwagen angerollt. Die meisten haben sich natürlich schon durch genialen Sound angekündigt. Es war extrem sonnig und heiß – daher kamen mir die einzelnen Bäume in den Straßen sehr entgegen. Nicht nur fürs fotografieren, sondern auch um bei über 32 Grad nicht völlig einzugehen.

Leider wurde der Konvoi verkehrsbedingt schon extrem auseinandergerissen. So kamen die meisten Autos immer in kleinen Gruppen von 4-6 Fahrzeugen vorbei. Das war aber auch gar nicht schlecht – so hatte ich immerhin Zeit verschiedene Positionen und Einstellungen zu probieren.

Mit dabei waren nicht nur etliche Porsche, Mercedes und Lamborghinis, sondern auch echte Exoten wie McLaren, AC Cobra und ein HotRod. Wirklich schön anzusehen – und vor allem zu hören.

Dabei waren alle extrem gut drauf und freundlich – einzelne Autos sind sogar kurz stehen geblieben, damit ich ein Foto machen konnte. So sind in kürzester Zeit um die 120 Fotos entstanden. Meine kleine Auswahl habt ihr ja sicher bereits durchgeklickt.

Insgesamt ein sehr schönes Event mit leider viel zu wenig Werbung und Zuschauern. Ich hoffe, dass an den Messehallen in Bad Salzuflen mehr los war als in Bielefeld. Eigentlich für jeden Motorsportfan ein muss. Wer alles verpasst hat oder einfach nur mehr sehen möchte, findet sicher demnächst Videos bei Youtube – denn etliche Boliden waren mit GoPros auf dem Dach unterwegs.


Photokina 2014

Photokina 2014

Dieses Jahr ist es endlich wieder soweit: Die Photokina geht in die nächste Runde. Das erste und einzige Mal war ich gemeinsam mit Nadine vor zwei Jahren dort. Und schon als wir die Messe gerade erst betreten hatten, stand für uns fest: Hier waren wir nicht das letzte Mal. So kam es, dass wir uns auch dieses Jahr wieder Tickets gekauft haben.

Da wir keine Lust auf unendliches Gedränge am Wochenende haben, werden wir am Donnerstag unseren Besuch starten. Krass finde ich aber, dass die Wochentickets sogar teurer sind als die fürs Wochenende. Naja, dafür hat man meiner Meinung nach auch einfach einen entspannteren Besuch. Vor zwei Jahren hatten wir keinerlei Probleme alles anzusehen und ganz vorne mit Dabei zu sein. Genauso konnten wir sofort essen und mussten nicht in endlos langen Schlagen warten.

Da ich ja mehr der Techniker bin, freue ich mich schon wieder unendlich auf die ganzen neuen Gadgets, Objektive und Kameras. Einfach mal alles in die Hand nehmen zu können und mal über den Tellerrand hinaus schauen zu können ist schon extrem cool! Ich bin da auf jeden Fall immer für zu haben und auch nur ganz schwer von Dingen zu trennen die mir dann gut gefallen. Was aber für den Kontostand nach einer Messe oft nicht so richtig förderlich ist – ich bin da wirklich sehr anfällig.

Bei unserem letzten Besuch habe ich mir auch spontan einen Sunsniper gekauft. Klar wollte ich schon immer einen coolen Gurt haben, aber wirklich durchgezogen habe das nie – da fällt es einem schon einfacher, wenn man nur einen Messepreis bezahlt. Ich bin gespannt, mit welchem Karton ich dieses Jahr vom Gelände gehe. Ich werde jedenfalls ausführlich berichten und kann es kaum erwarten.